Add-On-Handhabung
Nachdem sich früher ein erhebliches
Chaos auf dem Add-On-Sektor ergeben hatte, wurde es notwendig,
die Add-Ons zentral zu verwalten, damit sich bei allen Nutzern
ein einheitlicher Datenbestand herstellen läßt.
Es haben sich ein paar Leute bereit erklärt, die Prüfung neu
erstellter Add-Ons durchzuführen, um so sicherzustellen, dass
keine unsinnigen Daten und und chaotische Verzeichnisstrukturen
bei den Nutzern entstehen. Durch diese Prüfinstanz ist ein
einheitlicher Datenstand für alle Nutzer möglich, womit Zusi
trotz der bei großen Strecken riesigen Zahl benötigter Dateien
immer ohne Probleme laufen sollte. Federführend kümmert sich
Stefan Hums ("Zusi-Prüfamt - ZPA") um diese
Prüfarbeit, unterstützt wird er von den auf seiner Seite
aufgeführten Personen.
Um im Zweifelsfall ein klare Regelung zu haben, wurden mit
breiter Zustimmung der Bastler folgende Verhaltensrichtlinien
erstellt, die den Umgang mit den Add-Ons gegenüber Nutzern und
Erstellern regeln:
| Offizielle Add-Ons:
Umgang/Einreichung/Nutzung Unter der
Koordination des Autors des Zusi-Programms (oder seiner
Beauftragten - Liste s. oben) werden Add-Ons zum
Zusi-Programm gesammelt und der Allgemeinheit für nicht
kommerzielle Zwecke *) per Download oder Datenträger als
"Offizielle Add-Ons" zur Verfügung gestellt.
Jeder ist eingeladen, sich an der Produktion dieser
Add-Ons zu beteiligen. Wer Add-Ons zur Aufnahme
einreicht, erklärt sich mit folgenden Regelungen
einverstanden:
- Ein Anspruch auf Aufnahme eigener Werke in den
offiziellen Bestand besteht nicht
- Ein einmal aufgenommenes Add-on kann später
wieder aus dem Bestand genommen oder durch andere
Add-Ons ersetzt werden
- Der Ersteller bestätigt mit Einsendung der
Dateien, daß mit der Verteilung und Nutzung der
Daten nicht die Rechte Dritter verletzt werden
- Die Dateien dürfen zeitlich unbegrenzt und
unentgeltlich für Zusi benutzt und per Download
auf zusi.de und mit der Zusi-CD verteilt werden
- Kleinere Veränderungen im Rahmen der Datenpflege
können vom Autor des Zusi-Programms ohne
Information und Rücksprache durchgeführt werden
(in der Vergangenheit z.B. Anpassung auf
einheitliche Fensterfarben, funktionierende
Spitzenlichter usw.)
- Aus vorhandenen Modellen dürfen Umbauten und
andere Versionen o.ä. abgeleitet werden, wenn
diese dann auch unter den hier genannten
Bedingungen zur Verfügung gestellt werden. Dabei
ist aber der Autor der Ursprungsdatei zu
informieren und es ist bei dem abgeleiteten
Modell ein Hinweis auf den Urheber anzubringen,
also im Feld "Autor" oder wo es dieses
nicht gibt in einer Readme-Datei. Als
Informationsweg ist ein Anschreiben per email
bzw. eine "Persönliche Nachricht" im
Zusi-Forum vorzusehen. Kommt damit kein Kontakt
zustande, sollte man das Thema im öffentlichen
Teil des Zusi-Forum bekanntgeben. Erfolgt auch
dort keine Reaktion des ursprünglichen Autors,
gilt dieser als informiert (ein paar Wochen
sollte man da schon warten). Kommt es wegen der
Umbauten zwischen den beiden Personen zu
Streiterein, wird der Autor des Zusi-Programms
versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu
vermitteln.
- Bei strittigen Fragen ist vor einer öffentlichen
Diskussion im Forum zunächst eine Lösung unter
Vermittlung des Zusi-Autors zu suchen
- Der Autor des Zusi-Programms versucht, die
Verwaltung der Daten möglichst einvernehmlich
und objektiv zu regeln. Wenn sich ein Streitpunkt
als nicht lösbar erweist, ist als letzte Instanz
eine Entscheidung des Zusi-Autors zu akzeptieren.
*) Wenn jemand Add-Ons für kommerzielle Nutzung
verwenden möchte (also z.B. Ausbildung, Planung,
Betriebssimulationen), so ist die Nutzung mit den
Add-On-Erstellern im Einzelfall zu klären
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Zum Inhalt der Prüfungen gibt es hier eine kleine Checkliste
typischer Fehler/Probleme. Ausführlichere Infos dazu bei Stefan
Hums. Wer Add-Ons einreicht, möge diese Liste bitte vorher
durchgehen, um den Prüfern das Leben nicht unnötig schwer zu
machen:
Allgemein
- Die Dateien müssen in die aktuelle Dateistruktur passen
- Die Dateienamen sind eindeutig zu wählen und nach
Möglichkeit ist beim Ersetzen vorhandener Dateien die
alte Namensgebung beizubehalten (falls sie nicht komplett
falsch oder mehrdeutig ist)
- Keine Umlaute und andere Sonderzeichen im Dateinamen (da
es beim Packen damit immer wieder Probleme gibt)
Führerstände (*.fst)
- Die Bilder müssen hochwertig sein, also nicht unscharf
oder schlecht retuschiert. Die Skalen und Melder müssen
im Rahmen des Machbaren lesbar sein.
- Melder müssen genau soviele Bitmaps besitzen, wie sie
brauchen, nicht mehr und nicht weniger
- Alle Bitmaps müssen bei 1024x768 unskaliert dargestellt
werden. (die zu einem Instrument gehörenden Bitmaps
haben also logischerweise alle gleiche Abmessungen)
- Bitmaps müssen fehlerfrei dargestellt werden. (z.B.
keine Ränder an den transparenten Übergängen, keine
Fehlpixel usw.)
- Instrumente müssen korrekt skaliert sein, (Abweichung
sollte z.B. bei Tachos nur in niedrigen einstelligen
km/h-Bereichen auftauchen)
- Die Zeigerträgheit unter 2.4 sollte einigermaßen
authentisch sein (Zugkraftmesser sind z.B. recht träge,
Manometer eher schnell)
- Zeigertexturen müssen passen, also richtig ausgerichtet
und auch in bei Nachtfahrt zu sehen sein
- Hebel müssen nachts mit abgedunkelt werden
- Nach Möglichkeit sollte die Instrumentenbeleuchtung nach
"Modus 11" ausgeführt sein (Näheres im Forum)
- Das Sichtfenster nach vorne muss vollständig nutzbar
sein (Für 2.3 gilt natürlich die bekannte Ausnahme mit
dem Vorhang im Fenster, wenn Instrumente überlappen)
- Es dürfen keine unnötigen (kostet Rechenleistung) und
keine fehlenden (falsche Darstellung) Überdeckungen
eingetragen sein
- Die Hebel müssen perspektivisch und optisch zum
Führerstand passen. Nach Möglichkeit sind fotografierte
Hebel zu benutzen
- Die Dateistruktur muß der Nomenklatur nach Standard des
Führerstandseditor-Bitmap-Editors folgen.
- Versionen 2.3 und 2.4 müssen beide vorhanden sein
Fahrzeuge (*.lok, *.wag)
- Die Länge muß zur ls-Datei passen (keine Längenzugabe)
- Es ist eine von unten angebrachte Deckplatte vorzusehen.
Diese ist notwendig, weil sonst bei unterschiedlich hoch
verlegten Gleisen eine freie Sicht von unten durch den
Wagen hindurch entsteht. Es geht hier aber nur um Wagen,
die auch im Vorbild die freie Durchsicht verwehren.
- Pufferhöhe zwischen 940 und 1065mm
- Es werden nur Fahrzeuge in den offiziellen Datenbestand
übernommen, die ein konkretes Vorbild besitzen, und
diesem hinsichtlich ihrer Abmaße, Lackierung und
technischen Daten auch entsprechen.
- Insbesondere folgende Werte sollten gemäß Vorbild
ermittelt, notfalls plausibel geschätzt werden:
- LüP
- Bremsgewichte, Masse, Höchstgeschwindigkeit (Falls
es verschiedene Höchstgeschwindigkeiten mit den
selben Bremsmassen gibt, muss auf jeden Fall immer
die höhere Geschwindigkeit eingetragen werden, eine
zweite Version zu vermeiden)
- Bremsbauart, Masse leer/beladen, Geschwindigkeiten
leer/beladen und Bremsgewichte leer/beladen (bei
nicht vorhandenen Bremsstellungen ist das
Bremsgewicht 0 t)
- Achsabstand bzw Drehzapfenabstand (muß nicht
unbedingt auf den mm stimmen das nicht alles auf den
mm stimmen, die Größenordnung sollte aber schon in
etwa hinkommen. Auch um einen stimmigen
Gesamteindruck zu anderen Fahrzeugen zu erhalten.)
- Drehgestellbauarten
- PZB-System und Einstellung, Bremsventilbauart,
Fahrschalter und AFB muß zu den Anzeigen und
Instrumenten im zugeordneten Führerstand passen
(Vorhandensein der Anzeigen und passender Anzahl der
Schalterstellungen)
- Der Blickwinkel muß zum Führerstand passen, so daß die
Fluchtpunkte im Führerstand und in der Streckensicht in
demselben Punkt liegen
- Die Variantenvielfalt ist zu begrenzen auf die Typen, die
im Zusi unterscheidbar sind und sich nicht zu sehr
ähnlich sind. z.B. braucht es keinen eigenen Wagentyp
mit derselben Ls-Datei, der geringfügig mehr wiegt,
ansonsten aber identisch ist
- Dateinamen bei den Güterwagen (im Einzelfall können
natürklich weitere Benennungen notwendig werden)
- Jeder Wagen bekommt den Eigentümer bzw. Einsteller
vorangestellt. Danach folgt die genaue Bezeichnung
des Wagens mit Gattung und Bauartnummer. Danach folgt
die Farbe. Ein Beispiel: DB_Snps719_vr
- Bei Wagen, bei denen das Ladegut sichtbar ist und
demzufolge auch verschiedenes Ladegut dargestellt
werden kann, wird es auch konkret im Dateinamen mit
auftauchen (z.B. DB_Snps719_Holz.wag)
- Leere Wagen erhalten keinen Zusatz, der Grundzustand
der Wagen ist unbeladen
- Wagen, deren Ladegut nicht sichtbar ist, erhalten
für den beladenen Zustand den Zusatz beladen
- Wagen, die eine Handbremse, den meisten besser
bekannt als Bremserbühne, besitzen, erhalten nach
ihrer Gattungsbezeichnung ein kleines b.
- Existieren mehrere Farbvarianten von einer
Lackierungsvariante (z.B. verschiedene Brauntöne),
so sind sie als V1, V2, V3 usw. gekennzeichnet.
- Existieren im Vorbild Unterbauarten, die durch eine
zusätzliche Zahl an der Bauartnummer gekennzeichnet
sind (z.B. Eanos-x052 und Eanos-x052.1), so wird im
Dateinamen ein "-1" ergänzt (Eanos-x052-1)
Landschaft (*.ls)
- Die Anzahl der Dreiecke muß sich im akzeptablen Rahmen
bewegen. Als Richtwert für Fahrzeuge können maximal
1000-1500 pro Lok, 800 für aufwendige Wagen bzw. für
aufwendige Ladegüter angesehen werden. In ihrer
Darstellung nicht so aufwendige Wagen sollten deutlich
unter 800 Dreiecke besitzen. (Einzelwerke können schon
mal etwas drüber liegen, kommt auch auf den Charakter
des Fahrzeugs an. Eine Dampflok z.B. wird mit 1000
Dreiecken kaum vernünftig hinzukriegen sein)
- Bei Fahrzeugen müssen Schluß- und Frontlampen mit den
entsprechenden Polygontypen eingerichtet werden
- Bei Fahrzeugen, Signalen usw. sind die Zusi-üblichen
Farbtöne zu verwenden
- Eine sehr starke Zergliederung in viele kleine,
verknüpfte Dateien ist zu vermeiden
(Performanceprobleme)
Strecken (*.str)
- Eine umfassende Funktionsprüfung ist hier nicht
möglich, es wird empfohlen, vorab Beta-Versionen testen
zu lassen (vorzugsweise im Forum finden sich immer
Tester)
- Es dürfen keine Objekte aus anderen
Strecken-Verzeichnissen benutzt werden, da alle Strecken
unabhängig sein sollen (war früher anders und gab
Chaos...)
- Die Routine für nicht benötigte Signalbegriffe muß
durchlaufen worden sein, auch die anderen
"Abschließenden Arbeiten - ganz am Ende"
werden gerade für große Strecken empfohlen
- Beim Fahrtende am freien Streckenende soll die Fahrt
entweder vor einem regulär angekündigten Haltsignal
oder völlig überraschend durch das Ereignis "Zug
entfernen" beendet werden, nicht jedoch durch
überraschend auftauchende Haltsignale
- Die Fahrpläne müssen durchlaufen
- Brems- und Indusi-Einstellungen müssen plausibel sein,
siehe Dokumentation->Vorschriften
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